Vielen wird die Adventure Northside bzw. die Adventure Southside wahrscheinlich nicht viel sagen. Diese scheinen eine eher noch junge Messe im Bereich Outdoor / Offroad / Survival / Jagd zu sein. Wie es die Namen schon sagen, findet ein Sommertermin im Süden und ein Herbsttermin im Norden statt. Christian schloss bereits Kontakt mit den Veranstaltern. Es war leider nur zu kurzfristig gewesen, um einen Stand schon letztes Jahr auf die Beine stellen zu können. Somit freute es uns um so mehr, dass wir dieses Jahr die Möglichkeit seitens des Veranstalters bekamen, um an dieser Messe im Norden teilzunehmen und die LADA-NIVA-IG Deutschland als Fangemeinde, aber auch den Niva als Geländewagen dem Publikum in mehreren Varianten oder Anbauten vorstellen zu können, die mitunter den meisten Besuchern gar nicht bekannt sind.

Christian holte mich in Schwarzenbek vom Bahnhof ab nach den gemeinsamen Besorgungen im Discounter waren wir am Freitag gegen 15:30 Uhr auf dem Gelände des Gut Basthorst eingetroffen und schnell wurde uns unsere Präsentationsfläche zugeteilt. Hierbei handelte es sich um ein Wiesenrondell in relativ zentraler Lage des Gutes einschließlich einer Hecke rund um das Rondell. Weiterhin wurden auf dieser Fläche ein Riesentrampolin sowie ein Wasserbecken von einem anderen Betreiber aufgebaut, um den Kids auch entsprechenden Spaß bieten zu können. Dies war uns ganz recht, denn die Hecke war sehr gut gewachsen und verdeckte somit schon die Sicht ins Innere und es gab praktisch nur einen Ein- / Ausgang zu dem Rondell. Wir packten zunächst aus, was auch raus musste. Ich baute mein "Riesenzelt" auf und räumte es ein. Christian machte seinen QEK wohnlich, das Holzlager und die Feuerstellen fertig. Nebenbei gab es auch den ersten Kaffee. 

  

  

Wenig später kam unser "Hippster" alias Christian vom "SWAT-Team" mit dem Transporter vorbei, um zunächst die versprochenen Biertischgarnituren und den Pavillon vorbei zu bringen. Nach dem gemütlichen Plausch ging es für ihn aber nochmals nach Hause, um später dann mit seinem Niva nochmals aufzuschlagen. Wir machten derweil einen kleinen Rundgang über das Gut und Richtung Kasse, um die Eintrittskarten zu bezahlen bzw. abzuholen. Umso mehr freute es mich ebenso, gleich einen dunklen LADA Vesta erblicken zu können, der dem neuen ansässigen LADA-Händler in Pinneberg gehört. Auch trafen wir Rico und Uwe an, die sich zu uns auf dem Platz gesellen wollten und ebenso ihr Lager entsprechend aufschlugen. Auch traf ich einen Bekannten vom Ironman 4x4 Stand wieder - die Welt ist doch nur ein Dorf! Zurück in unserem Rondell konnten wir uns weiterhin erfreuen, dass ebenso Sascha mit seinem "Erdmann" sowie Carsten mit Niclas mit weiteren zwei Nivas dazu kamen. Da der Abend nun schneller anbrach, gab es auch schon das erste Grillfeuer. Christian zauberte leckere "Bud Spencer Beans". Ein späteres Lagerfeuer in gemütlicher Runde ließ den ersten Tag idyllisch ausklingen.

  

  

  

  

Der Samstag begann etwas grau und frisch, aber blieb dennoch stabil. Es gab gemeinsames Frühstück und die Banner sowie Wimpel wurden noch fix aufgehangen, um den Besuchern den Hinweis zu geben, dass sich hinter der Hecke ebenso etwas befindet, was sehenswert ist. Beim Eingang machte der mehrfarbig upolbeschichtete Niva vom Hippster auf sich aufmerksam. Es war schon erstaunlich zu sehen, dass 99 % aller Besucher, die an seinem Niva vorbeigingen, diesen auch meist an der Motorhaube streichelten, da die Upol-Lackierung vielen scheinbar noch unbekannt zu sein scheint. Die gewählte Farbmischung gab ihr Übriges dazu! Es war aber schon ein erster toller Anblick! Zwei mit Dachzelt und einer mit einem Kajak auf dem Dach, ein Niva mit Seilwinde und der leicht Kunterbunte. Es waren also zunächst 5 Nivas am Start, dabei sollte es aber nicht bleiben. Am Nachmittag kamen Thomas mit seinem 5-türigen und Slawa mit seinem Pickup Niva vorbei. Thomas hatte sogar auch einen "QEK junior" am Haken. Somit hatten wir 3 Wohnwagengespanne am Start, welche ebenso einen Einsatzbereich der Nivas aufzeigten.

  

  

  

Aufgrund des Wetters war es allgemein eher überschaubar, was die Besucherzahlen anging. Dennoch hatten wir einen guten Schauverkehr zu verzeichnen und die Nivas machten schon auf sich aufmerksam und es gab viele Nachfragen. Gerade Pickup und 5-türer waren allein schon von der Aufmachung her wohl die Eyecatcher. Wobei der später dazugestoßene Torsten mit seinem Niva Utility (2-sitzer) auch etwas Hübsches gezaubert hatte! Aufgrund der ruhigen Lage war es auch uns möglich, abwechselnd auch mal die ganzen Anbieter abzuklappern, evtl. sogar diverse Campingartikel oder auch größere Sachen anzuschauen bzw. sich anzuschaffen. Ich hatte die Möglichkeit, mit den Machern von "Matsch und Piste", einem Offroad- und Reisemagazin, endlich auch persönlich in Kontakt zu treten. Christian kennt sie ja schon mehrere Jahre. Sie berichten ebenso von unseren Niva Treffen. Weiterhin erfreute es mich, auch mit Sören von Dachzelte-Nord aus Elmshorn sowie Eugen, dem frischgebackenen LADA-Händler in Pinneberg ins Gespräch zu kommen. Denn Sören arbeitet mit der LADA Automobile GmbH bzgl. Dachzelte und diverser Messen zusammen. Mit Eugen hatte er gleich einen offiziellen Händler vor Ort, der seinen Niva mit Sörens Dachzeltprototypen ebenfalls mit hinstellte. Somit hatte ich die Möglichkeit, einige Prospekte zu bekommen, die wir bei unserem IG-Stand mit auslegen konnten. Denn die Nachfrage nach Infomaterial war wirklich groß gewesen. Auch lud ich Eugen ein, mal bei uns vorbei zu schauen!

   

  

  

Der Abend nahte schnell und wir saßen wieder gemeinsam und gemütlich beieinander, auch Dirk und Christa waren mit dabei, die jedoch mit ihrem Wohnmobil am Start waren, denn ihr guter 1600er Niva wird nicht mehr auf lange Strecken geschickt. Diesmal zauberte Christian einen leckeren Kartoffelauflauf und einen leckeren Kassler zusammen! Es blieb nichts übrig bei den hungrigen NIVIsti. Unter Thomas Pavillon saßen wir trotz Regen dann auch relativ trocken, bis wir dann nach und nach auch wieder unsere Schlafkojen aufsuchten.

  

  

Und schon war es wieder Sonntag, der seinem Namen alle Ehre machte. Fast komplett blauer Himmel, die Sonne schien und man merkte sofort, es ist Ausflugstag. Regelrechte Menschenmassen fanden den Weg ins Rondell. Auch wenn sie teils wegen der Kinder "nur" zu dem Trampolin wollten, blieben viele Blicke an den Nivas hängen. Auch an diesem Tag zeigten sich 5-türer und Pickup als die Eyecatcher, da diese in Deutschland nicht weiter bekannt sind und für Spezialumbauten gehalten wurden. Es lag dadurch ein hohes Interesse an diesen Modellen vor. Im Laufe des Vormittags gesellten sich ebenso Martin und Sarah mit ihrem höhergelegten URBAN-Modell und Andreas mit seinem normalen Niva dazu. Auch Ron und Melanie als zivile Tagesgäste schauten wie versprochen bei uns vorbei! Sie überreichten mir als IG-Vorstand sogar ein Passpartout als Geschenk, welches noch individuell gestaltet werden kann. Aufgrund der Menschenmassen hatten wir gut zu tun, unseren Stand ständig besetzt zu halten, um den Interessenten stets zur Verfügung zu stehen. Die Prospekte von Eugen gingen sehr gut weg, selbst die zusätzlich vorhandenen Brochüren vom Modell Kalina. Torstens Niva sah zwar aus, als wäre da etwas daran zu reparieren. Aber NEIN! Es wurde seinem Niva nur ein anderer Satz Blink-Tagfahrlicht-Einheit verbaut. Slawa hatte auch einige T-Shirts und Hoodies mit, die ebenfalls sehr gut angenommen wurden. Nicht nur von den Besuchern!

  

  

  

  

Immer abwechselnd zogen unsere Mitstreiter wieder über das Gelände, da nicht immer alles mit einmal gesehen oder gefunden werden kann, man entdeckt stets was Neues. Auch ich machte nochmals Halt bei "Matsch und Piste" sowie "Dachzelte Nord". Sören und seine Frau waren wirklich tüchtig und wechselten fleißig die Zelte und Zeltanbauten vom Autodach auf Unterstellböcke oder andersrum. Auch ich packte mit an! Eugen traf ich dann wieder bei uns im Rondell an. 

  

  

Der Abend rückte wieder näher. Torsten und Slawa zogen leider wieder ab - Rico war auch schon wieder abgereitst - da sie noch andere Verpflichtungen an dem verlängerten Wochenende hatten. Auch Niclas wurde von Carsten zum Bahnhof gebracht und dafür war Bianca auf einen kurzen Besuch vorbei gekommen, die sie in der Gegend war. Aber auch sie musste am Abend leider wieder abreisen. Somit wurde die Runde wieder etwas kleiner am Grill und Lagerfeuer, bis wir dann zu entsprechend später Stunde unsere Schlafplätze einnahmen.

  

Der Montag war diesmal Brücken- bzw. Regentag. Immer wieder kam es zwar leicht, aber nass von oben runter. Die Besuchermassen blieben wieder aus. Somit konnten wir entspannt wieder übers Gelände streichen und auch ich fand wieder neue Impressionen, die ich auch mit der Kamera festhielt, um diese später nochmals. Auch kam ich mit einigen anderen Händlern ins Gespräch. Sascha und Thomas mussten uns gegen Mittag dann auch verlassen. Uwe schloss sich auch den Abreisenden an. Christian Nr. 2 musste leider arbeiten und fiel somit für diesen Tag aus. Dafür kam Sebastian mit seinem niegelnagelneuen Niva auf einen Plausch vorbei. Auch hier gab es zumindest für mich wieder einige originale Neuerungen im Kofferraumbereich zu sehen. Die Verkleidung wurde geändert und es gibt nun auch im Kofferraum einen Zigarettenanschluss - top!

  

  

  

  

   

  

  

  

  

  

  

Der Abend nahte, es war nun schon ein Weilchen trocken und unsere Banner und Wimpel wurden noch abgehangen, um diese trocken verpacken zu können. Da die Essensvorräte zwecks Grillgut ziemlich aufgebraucht waren, wir auch kein Feuer entfachen wollten, gingen Christian und ich zu einer der vielen Einkehrmöglichkeiten auf dem Gutsgelände, wo wir Martin und Sarah dann ebenso wieder antrafen. Sie schauten sich sogar einen Reisevortrag über Sibirien an. Ich glaube, da wären wir alle hingegangen, wenn wir davon direkt gewusst hätten. Carsten hatte sich selbst auch schon sein Abendrot gemacht und war auch zeitig zu Bett gegangen. Wir schlossen uns ihm an und machten ebenso bei Zeiten Feierabend.

Der Dienstag brach zeitig heran. Wir aßen nochmals gemeinsam Frühstück und packten unsere Sachen zusammen. Das Wetter sollte wieder auf unserer Seite sein. Somit konnte in Ruhe gepackt werden. Ich hatte die diesmal die Möglichkeit, von Carsten zum Bahnhof nach Schwarzenbek gebracht zu werden, da dieser eher auf seiner Route lag als auf Christians. Wir stellten auch die Biertischgarnituren soweit zusammen. Carsten und ich starteten bereits am Vormittag während Christian auf Christian wartete, um die Garnituren und den Pavillon einpacken und das Rondell sauber verlassen zu können. 

  

Als Fazit kann ich zusammenfassen, dass die Messe für uns ein voller Erfolg war! Wir haben bereits beschlossen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein! Evtl. erweitern wir unseren Stand mit einigen Ausstellern, die sich ebenfalls mit LADA beschäftigen, um so den Stand größer und vielfältiger gestalten zu können. Erste Ideen spuken bereits durch die Köpfe. Unsererm Aufruf an Mithelfern / -streitern sind insgesamt 11 Nivas inkl. 3 QEK-Gespanne und ein getarnter Landy gefolgt.

Somit möchten Christian und ich uns für euer Vorbeikommen und Mitwirken ganz herzlich bedanken! Nur so konnte der Niva bestens präsentiert werden. Ich freue mich sehr, wieder einige Mitglieder persönlich kennen gelernt zu haben und natürlich auch die "Alten" wiedergesehen zu haben, um in ruhiger Atmosphäre Gepräche zu führen, die bei den großen Treffen mitunter nicht möglich sind. Natürlich gilt auch ein großer Dank an den Veranstalter für sein Entgegenkommen, um uns diese Form der Präsentation ermöglichen zu können.

Ich verbleibe wie immer mit bestem Gruße

Euer Tamás

 

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