Mittlerweile gehören die Events auf dem Lauchhammer Nordring für einige NIVIstis aus der weitläufigen Umgebung von Sachsen und Brandenburg fast schon zu den Standartterminen im Jahr, um sich mit Gleichgesinnten für einen Tag ein wenig mit ihrem Niva artgerecht auszutoben. Dieses Mal fuhr ich wieder beim Jörg mit und vor Ort waren natürlich Steffen mit Erik sowie Sylvia mit Sven und Friedrich und der Gerd mit am Start. Naja, für Ostern war es eher grau und frisch draußen. Leider gab es diesmal nur einen Mannschafts-Trial, so dass Einzelkämpfer diesmal leider leer ausgingen. Unser "Fuchs vor Ort" Gunar machte dabei wie gehabt den Prüfer auf einer der Sektionen. Somit ging es für uns per "Freies Fahren" gemütlich Runde um Runde durchs Gelände.

  

Doch wie immer reizt einen ja immer wieder die "Grüne Hölle", die ihren Namen nicht zu unrecht trägt und man da lieber mit zwei Fahrzeugen reinfährt, um sich gegenseitig. Auch Steffen und Jörg juckte es wieder einmal. Somit wurden die ActionCams aktiviert und ich "flitzte" dann kurzen Schrittes dem Konvoi hinterher, um nach Möglichkeit von außen her paar Bilder machen zu können. Leider war der Weg zunächst kein großartiger Schwerpunkt. Natürlich musste geschaut werden, wo man wirklich langfahren konnte, denn die "Grüne Hölle" hat ja teilweise sumpfartige Fläche inne, bei denen man mitunter nicht weiß, ob man aus eigener Kraft wieder heraus kommt. Da der Weg noch vom Vorjahr bekannt war, hatte ich zu Fuß doch zu tun, dran zu bleiben. Somit wurden diesmal keine so tollen Bilder daraus!

Eigentlich alles super abgefahren. Nichts wurde an-/ab-/um-/weggefahren und die beiden Ruskis waren eigentlich schon auf dem Weg zum Ausgang. Da machte es bei Jörg auf einmal Rumpeldipumpel unterm Bodenblech. Das vordere Auge vom linken unteren Längslenker war plötzlich abgerissen. Es gab eigentlich keinen Grund oder eine entsprechend starke Belastung in dem Moment. Wir tippten alle auf Materialermüdung. Da André es beim Trial in Herzogswalde ebenso mal passiert war, gab es keinen Grund zum Jammern. Aber natürlich war es zunächst wichtig, den Niva zumindest so präpariert werden musste, das Jörg und ich, vor allem aber Jörg zumindest bis nach Hause kam. Mit Spanngurt und Kabelbinder (genau, ausnahmsweise mal nicht mit Hammer, Zange und Bindedraht laughing) konnte Steffen den Längslenker scheinbar stabil fixieren. Auf diesen Schreck nahmen wir alle erst einmal etwas zum Runterspülen ein und ließen das Ganze erstmal sacken. Denn auch beim Niva ist ja doch irgendwie groß, wenn etwas kaputt ist - das steckt scheinbar nunmal so drin bei uns als Auto-Nation.

  

Da auch hier die Zeit verging, fand alsbald auch wieder das Jackpot-Fahren statt. Mal ganz anders, wurde vorher eine Grube ausgehoben und die Teilnehmer mussten zunächst in das Grubenloch hinein und auf der anderen Seite so weit wie möglich hinauf. Derjenige, der nach drei Versuchen am höchsten / weitesten kam, hat den Jackpot gewonnen. Sogar ein Quadfahrer hatte sein Glück probiert.

  

  

Aufgrund der geringen Teilnehmerschaft hielt es sich relativ kurz und die Niva-Gäng macht sich auch langsam daran, sich aufzulösen. Das Provisorium hielt bestens und sowohl ich als auch Jörg kamen problemlos nach Hause. In Summe war es wieder einmal ein schöner Tag mit tollen Leuten gewesen und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir uns hier getroffen haben laughing

Mit bestem Gruße

Euer Tamás