Neues Jahr, neues Glück! Und diesmal klappte es doch tatsächlich, dass ich endlich am diesjährigen Frühjahrstreffen der LADA-WELT Anfang Mai teilnehmen konnte. Irgendwann ist ja immer das erste Mal! Jörg schlug in der Woche noch Alarm, dass seine Begleitung und somit sein zweiter Fahrer ausfiel. Denn dieses Mal sollten sein Niva und Priora zum Treffen mitkommen, weil der Niva dann für kleine Kosmetika zurück gelassen und wir mit dem Priora heimfahren wollten. Naja, ich bin schon lange keinen LADA mehr gefahren, wurde es also mal wieder Zeit! Also fuhr ich per Zug zuerst zum Jörg und von dort aus ging es dann mit zwei LADAs (ich mit vollem Respekt am Steuer des Prioras dem Jörg hinterher) zunächst über die Landstraße und dann über die Autobahn zunächst zum Autohaus Fietz nach Altjessnitz, welches schon mehrere Male Bestandteil der Frühjahrstreffen ist.

  

  

Dort angekommen, staunten einige natürlich nicht schlecht, dass ich mit meinem vermeintlich "eigenen" LADA Priora Kombi angereist bin. Aber so ehrlich wie ich in solchen Dingen bin, klärte ich natürlich alles auf. Es waren schon sehr viele Gäste angereist und es wurde immer knapper auf dem Autohausgelände, so dass auch wir bereits bis zur hinteren Stellfläche fahren und beide Autos dort parken mussten. Und wen man dann so alles wieder trifft ohne vorher gewusst zu haben, dass diejenigen auch kommen - Kommunikation ist alles! Umso mehr freute ich mich natürlich aufs Wiedersehen. Aber auch viele zumindest für mich neue Gesichter waren dabei, die ich so auch von Bildern her nicht kannte, dies machte es für mich wieder spannender. Nach abschließender Zählung kamen die Veranstalter auf satte 50 LADAs, einem neuen Rekord, worauf man natürlich stolz sein kann!

  

  

  

  

  

  

Während man sich kräftigst unterhielt, konnte man sich in den Räumlichkeiten der Werkstatt auch mit Kaffee und Kuchen ein wenig stärken, denn es stand noch so manches auf dem Programm, bevor zum genüßlichen Teil übergehen konnte. Den Anfang machte die Preisverleihung der schönsten Fahrzeuge in den unterschiedlichsten Kategorien, bei denen unser Rainer mit seinem frischen BRONTO NIVA wieder einmal den ersten Preis in seiner Kategorie gewann, wobei die Konkurrenz in Sachen NIVA sehr stark war! Nach der Verleihung gab es noch eine kurze Einführung in den Tagesprogrammablauf und worauf wir jeweils achten sollten. Ein Gruppenfoto sollte dabei nicht fehlen. 

   

  

Die russischen LADA-PS scharten förmlich mit den Reifen und es ging endlich auf große Fahrt von Altjessnitz rüber nach Bad Düben, wo wir die Obermühle mit einer Führung besichtigen konnten. Da wir so eine große Truppe waren, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Während sich die eine Gruppe erstmal vor Ort in ruhe stärken konnte, bestaunte die ander Gruppe die alte Technik mit ihren Funktionen, bis dann entsprechend getauscht wurde. Auch hier stießen noch ein paar junge LADAisten dazu, die ich dann auch endlich mal live statt nur übers Internet treffen und richtig sprechen konnte und da kannten wir uns bereits schon 6 Jahre oder länger! Das wurde also wirklich mal höchste Eisenbahn. Die anschließende Kutschfahrt brachte dann eine weitere lustige Begegnung mit sich. Peter aus Bayern und ebenfalls längjähriges Mitglied und ich kannten uns nur per Emailverkehr. Als er sich mit komplettem Namen vorstellte, machte es zwar Klingbing im Kopf, aber ich hatte ihn mir irgendwie ganz anders vorgestellt, was ich auch sachlich verbal kund tat. Peter schaute dann auch erstmal verdutzt, aber ich konnte dann doch alles aufklären und alles war wieder gut. Naja, wenn man über die vielen Jahre so viele Leute kennenlernt, da haut man dann doch ein paar wohl durcheinander wink

  

  

  

  

  

Da wir im Wald auch mal einen Stopp einlegen mussten, fiel uns dann auch auf, dass die letzte Kutsch leider einen Platten erlitt. Prinzipiell kein Thema, denn ein Ersatzrad war dabei. Nur bissl ungünstig, wenn dann das entsprechende Werkzeug dazu fehlt. Somit wurden die schwereren Fahrgäste auf die anderen Kutschen umverteilt, um das Haflingergespann ein wenig zu entlasten. Doch sie zogen ohne Wimpernzucken den Wagen die restliche Strecke voran. Nach dem Waldstück kamen wir wieder ins Freie und machten bei einem Skulpturenpark nochmals einen kurzen Halt und die Beine ein wenig zu vertreten und dabei die Kunstwerke näher betrachten zu können. Danach ging es über Feld- und Wiesenwege weiter und auch an einer Straußenfarm vorbei, bis wir dann wieder auf dem Parkplatz ankamen und die Kutscher freudigst verabschiedeten mit dem größten Respekt an die zwei Haflinger, die da volle Stärke bewiesen hatten.

  

  

Der Hunger wuchs bereits bei vielen doch stark an und somit war die Freude groß, dass es nun zu einem Griechen in der näheren Umgebung ging. Dort eingefunden, dauerte es ein wenig, bis alle einen Parkplatz im Dorfkern fanden und im Gasthaus dann ihren Platz fanden. Als dann endlich das Büfet eröffnet war, ging es mit der Schlangenbildung los :-) So musste im Laufe sogar noch an "Deftigem" nachgelegt werden. Umso besser waren dann die Fortsetzungen vieler Gespräche, die sich über den Abend verteilten, bevor die Letzten dann das Gasthaus verließen und in ihre Unterkünfte zogen, so auch Jörg und ich. 

  

  

Am nächsten Morgen staunten wir nicht schlecht, wer letztlich auch im gleichen Hotel mit übernachtete und somit war es sogar noch ein tolles Frühstück geworden, bevor es dann an die Abreise ging. Mit einem kurzen Stopp beim Marko ging es für uns beide dann gen Heimat mit der sich immer wiederholenden Erkenntnis, dass so ein LADAtreffen immer viel zu schnell vorüber ist und man mitunter gar nicht mit allen Teilnehmern ins Gespräch kommt - dennoch war es wieder ein tolles Wochenende, auf das wir alle gerne zurückblicken werden.

Ein großer Dank geht an die Organisatoren und die lieben Helfer, ohne die es ein Treffen nicht geben würde!

Mit besten Grüßen

Euer Tamás

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