Märkische Heide, märkischer Sand .......

Der Anfang der Hymne Brandenburgs trifft durchaus zu für das Motorsportzentrum Jänschwalde. Zum 5. Niva Treffen der Lada Niva IG waren 48 Nivas angereist darunter 3 Nivas aus Österreich und 3 Nivas vom Moskauer Niva Club.
Schon am Donnerstag trafen Organisatoren und Helfer ein, um das Gelände zu erkunden. Es ist ein großes Areal von 30 ha und mittendrin ein riesiges Sandloch, das mit Erfolg erkundet wurde. Auch nach der Dämmerung am Donnerstag waren die Winden und der Greifzug noch im Einsatz.


Am Freitag wurde alles für die Teilnehmer des Treffens vorbereitet und die einzelnen Sektionen für Trial, Serien- und verbesserte Fahrzeuge, sowie ein Abschnitt für Speedprüfung und Teamtrophy gesteckt. Die ersten angereisten Nivas konnten schon am Freitag das Gelände voll nutzen.

Nach der offiziellen Begrüßung am Samstag morgen durch den IG "Vorsitzenden" Lionel Adelmann wurden die einzelnen Trialsektionen befahren und gewertet. Leider kam es hier durch die große Teilnehmerzahl zu kleineren Problemen und Verzögerungen, für die sich die Organisatoren entschuldigen und Besserung versprechen. Die Teilnehmerzahl bei den einzelnen Sektionen war gut doppelt so hoch als bei den bisherigen Treffen. Dies ist eine positive Entwicklung und lässt hoffen, dass noch mehr Niva-Besitzer auf unseren und auch anderen Veranstaltungen zeigen was dieses kleine Auto alles kann und dadurch seine "Mitbewerber" zum Staunen bringt. Die zum Treffen angereisten Wettbewerbsfahrzeuge zeigten mit ihren Besitzern was machbar ist, besonders Olaf Vogel zeigte mit seinem sehr schön vorbereitetem verbessertem Trial-Niva Fahrzeugbeherrschung vom "Feinsten". Leider mussten Marian Menzel mit seiner schnellen "Kampfsau" und Marcus Pfeffer mit seinem "Designer"-Auto frühzeitig mit Vorderachsdiff.-Schaden aufgeben. Auch der Rest der Teilnehmer schenkte seinen Nivas nichts, fliegende und versunkene Fahrzeuge gehörten genauso zum Bild wie gebrochene Gelenkwellen, Steckachsen und Differenziale.

Außer den drei aus Österreich angereisten Nivas sind noch die drei aus Russland angereisten Fahrzeuge zu erwähnen mit den Fahrern Yurij Artamonov, Roman Ivanow und Dmitri Mokshev. Sie sind nach einer "kleinen" Europa-Rundreise über Österreich, Italien, Frankreich und Deutschland am Freitag pünktlich zum Beginn unseres Treffens eingetroffen. Obwohl unsere Gäste aus Russland noch eine Heimreise von ca. 2.500 km vor sich hatten, nahmen zwei von ihnen an fast allen Events mit Erfolg teil. Besonders Roman Ivanow setzte sich bei der Teamtrophy in Szene, in dem er dem Publikum nach Einsetzen der Dunkelheit noch zeigen wollte wie man in Russland Spaß hat. Er versenkte seinen Niva bis zu den Blinkergläsern im Wasser. Der Motor lief zwar noch, trotzdem musste das Auto mit Muskelkraft und Greifzug geborgen werden. Die Teamtrophy war auch diesmal eines der Highlights und die Teilnehmer lieferten wieder einmalige Szenen. Von im Sand buddeln, schieben, ziehen und drücken bis hin zum im Matsch baden war alles dabei. Und das alles zum Teil im Dunklen und nur mit Scheinwerferlicht beleuchteten Sektionen: "RAINFOREST-Trophy alá Jänschwalde". Aber was sagen tausend Worte.... schaut euch die Bilder auf unserer Website an!

Am Sonntag morgen fand im Niva Camp die Siegerehrung und die Übergabe der Urkunden statt. Ebenfalls wurden Gastgeschenke und Urkunden von Vertretern des Moskauer Niva Clubs und der IG getauscht. Folgenden Fahrern wurde für ihre hervorragenden Leistungen einen Pokal überreicht:

Trial-Sektion "Serie":
    1. Manfred Wagner
    2. Danny Rohnfeld
    3. Horst Retzlaff

Trial-Sektion "Verbesserte":
    1. Olaf Vogel
    2. Matthias Mehlitz
    3. Sebastian Barzick.

"Speedprüfung" (Pokale gesponsert von Lada Deutschland):
    1. Andre Frommhagen
    2. Jörg Ortelbach
    3. Matthias Mehlitz.

"Teamtrophy" (Pokale gesponsert von Gaa Pokale):
    Hier gab es nur Gewinner, alle zeigten einen grandiosen Einsatz
    und gaben ihr Bestes:
    Roman Ivanow, Dimitri Schwab, Olaf Vogel im Team 1,
    Uwe Nebelung, Matthias Mehlitz und André Frommhagen im
    Team 2.

Den Pokal für den "schönsten Niva" erhielt Martin Holy aus Österreich und den für die "weiteste Anreise" bekam Dmitri Mokshev aus Moskau (2.350km). Unser Webmaster (Keck Media) sponserte diese beiden Pokale.

Am Trialfahren beteiligten sich auch 2 Damen: Annelore Homfeld und Katrin Struve. Die beiden konnten in jeder Hinsicht den Männern das Wasser reichen. Annelore Homfeld belegte sogar den 6. Platz und bekam dafür ein großes gefülltes Bonbonglas von Lada Deutschland. Also rein in die Nivas und ab durch die Pampa. So mutig wie die Männer sind die Frauen auch.
Die Veranstaltung war also ein voller Erfolg, knapp an der magischen Grenze von 50 Nivas vorbei.

Dank der großzügigen Unterstützung unserer Sponsoren Lada Deutschland, Parts Ersatz-teildistributeur, K+S Autoteile, Heym Jagdwaffenfabrik, Gaa Pokale und Keck-Media war die Siegerehrung mit anschließender Tombola – natürlich wieder mit Unterstützung unserer "Glücksfee" Katrin Struve - ein schöner Abschluss des Treffens.

Vielen Dank auch an Gerd Korreng, der Samstag und Sonntag touristische Touren in das Tagebauwerk Jänschwalde für uns durchführte, die sehr interessant waren.

Wie überall ist auch bei uns ein solches Ereignis nicht ohne Helfer möglich. Besonderer Dank geht an Marco Ließ, der seinen Greifzug für die Veranstaltung zur Verfügung stellte und bei kleineren und größeren technischen Problemen immer zur Stelle war.

Herzlichen Dank an alle, die uns tatkräftig zur Seite gestanden haben und natürlich auch an alle Teilnehmer. Nicht vergessen möchten wir den Geländebetreiber Herrn Balzke. Wir denken, es war eine gute Entscheidung, nach Jänschwalde zu gehen.