Relativ kurzfristig vor dem diesjährigen 18. Wolgatreffen bekam ich von einem Dresdener Bekannten die Einladung, ihn zu diesem Treffen in Reichwalde für einen Tagesausflug zu begleiten. Da auch die Präsentation diverser LADA Modelle angekündigt war, ließ ich es mir nicht nehmen, doch mal mitzufahren. Da Gerd praktisch bei meinen Eltern um die Ecke wohnt, konnten wir problemlos gemeinsam in seinem Wolga starten. Die Besonderheit in seinen sämtlichen Fahrzeugen ist jedoch, dass entweder vorn oder hinten eine Modepuppe in entsprechender Uniform mit am Start ist. Somit hatte ich die Ehre, hinten sitzen zu dürfen. Am anderen Ende von Dresden stieß noch ein Wolgafahrer dazu und im Duo-Konvoi ging es über die sächsischen Landstraßen nach Reichwalde aufs Gelände von Herrn Graupner (Allrad - Graupner).

  

  

Auf dem Freigelände waren bereits einige Fahrzeuge aufgestellt. Man konnte fast schon sagen "eins schöner wie das andere" und es waren wirklich Schmuckstücke dabei! Auch zwei schon eher weit angereiste Händler boten ihre Ersatzteile bzw. Gebrauchtteile an. Zwei Komplettrestaurationen über den Originalzustand mit i-Tüpfelchen waren natürlich sehr sehenswert. Es gab aber auch einige LADAs zu sehen, deren Besitzer ich nur ausfindig machen musste, logisch! Da sich auf diesem Gelände das ebenso kleine, aber sehenswerte Geländewagenmuseum befindet, nutzte ich ebenso die Möglichkeit, mit anderen Besuchern eine Führung mitzumachen. Sehr schön wurden die verschiedenen Geländewagen in jeweilige "Räume" platziert und dekoriert. Die Erzählungen und Beschreibungen zu den Fahrzeugen waren sehr aufschlussreich gewesen.

  

  

  

  

   

Wieder nach draußen gelangt, hörte ich doch eine bekannte Stimme und ein mir bekannter ehemaliger NIVAist staunte auch nicht schlecht, dass wir uns mal dort treffen würden und machten wir erst einmal ein gegenseitiges Update :-) Kurz darauf war es dann so weit. Ein Niva mit Pritschenaufbau und Hardtop kam aufs Gelände gefahren. Jedoch nicht alleine! Im Schlepp, also auf dem Trailer stand dann noch ein weißer VESTA drauf. Es war ein Vertreter eines LADA Autohauses aus der Region und die beiden neuen LADAs zogen natürlich sehr neugierige Blicke auf sich. Das Niva-Pritschenmodell, weil man ja sonst nur den normalen 3-türigen Niva kennt und der VESTA als PKW-Modell in modernem Design macht halt auch was her. Das Gespräch mit dem Autohausvertreter war sehr interessant gewesen. Auch die anderen LADA-Besitzer outeten sich und man tauschte sich ebenfalls entsprechend aus. Und wie heißt es so schön? "Man sieht sich immer zweimal im Leben!" Dazu in einem anderen Bericht mehr :-)

  

Da Gerd noch einen weiteren Termin an dem Tag hatte, ging es dann am Nachmittag wieder zurück musste und es nur um die 30 Fahrzeuge waren, war praktisch alles gesehen und wir zogen wieder von dannen. Natürlich genossen wir auch auf der Rückfahrt wieder die staunenden Blicke der Passanten. So ein Wolga ist ja auch nochmal seltener zu sehen als ein LADA und wenn dann auch noch Rundumleuchten drauf sind, umso besser :-)

  

Leider war das diesjährige 18. Wolgatreffen auch das letzte Wolgatreffen beim Allrad - Graupner, da er aus gesundheitlichen Gründen seine Aktivitäten etwas zurückschrauben muss. Umso mehr genoss ich die wenigen Stunden dort und behalte das Treffen in guter Erinnerung. Für die Wolgafahrer wünsche ich mir, dass sie trotzdem eine Möglichkeit finden, sich irgendwie und irgendwo hier in Sachsen zu treffen.

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